„making them disappear...“
Interdisziplinäres Projekt, in Zusammenarbeit mit der DRK-Flüchtlingshilfe Brandenburg gGmbh,
Stefan Büchner, 2019
„making them disappear...“
Die Erstaufnahmeeinrichtung in Doberlug-Kirchhain ist für viele Geflüchtete der erste Ort, den sie in Deutschland kennen lernen. Das Projekt portraitiert 30 aus ihrer Heimat geflüchtete Menschen. Wie kann sich Heimat und Hoffnung an diesem Ort manifestieren, wie können Lebensläufe von hier aus weiter geschrieben werden? Die Teilnehmer stellen ihren Portraits auf vorbereiteten Tafeln Worte oder Bilder gegenüber. Sie zu sehen und zu hören bildet die Voraussetzung für ihr Ankommen.
„making them disappear...“ bedeutet für mich, dass wir zwar flüchtende Menschen aufnehmen, sie bei uns dulden, aber gleichzeitig wünschten, sie wären nicht hier.
Die Portraits wurden während des Kunstprozesses in Wachs eingegossen und verschwanden nach und nach, um dann beim Erkalten des Wachses wieder sichtbar zu werden.
Die „Heimatmaschine“ aus sogenanntem „böhmischen“ Glas bildet ein räumliches Pendant zu dem Narrativ des Verschwindens, das die Gesichter hinter einer Schicht aus Wachs vermitteln.












„making them disappear...“
Interdisziplinäres Projekt, in Zusammenarbeit mit der DRK-Flüchtlingshilfe Brandenburg gGmbh,
Stefan Büchner, 2019
„making them disappear...“
Die Erstaufnahmeeinrichtung in Doberlug-Kirchhain ist für viele Geflüchtete der erste Ort, den sie in Deutschland kennen lernen. Das Projekt portraitiert 30 aus ihrer Heimat geflüchtete Menschen. Wie kann sich Heimat und Hoffnung an diesem Ort manifestieren, wie können Lebensläufe von hier aus weiter geschrieben werden? Die Teilnehmer stellen ihren Portraits auf vorbereiteten Tafeln Worte oder Bilder gegenüber. Sie zu sehen und zu hören bildet die Voraussetzung für ihr Ankommen.
„making them disappear...“ bedeutet für mich, dass wir zwar flüchtende Menschen aufnehmen, sie bei uns dulden, aber gleichzeitig wünschten, sie wären nicht hier.
Die Portraits wurden während des Kunstprozesses in Wachs eingegossen und verschwanden nach und nach, um dann beim Erkalten des Wachses wieder sichtbar zu werden.
Die „Heimatmaschine“ aus sogenanntem „böhmischen“ Glas bildet ein räumliches Pendant zu dem Narrativ des Verschwindens, das die Gesichter hinter einer Schicht aus Wachs vermitteln.











