„Jägerlatein“
Ausgehend vom Begriff „Jägerlatein“ begreift das Projekt Erzählen als einen Prozess ständiger Verschiebung. Wie in der Literatur verändern sich Geschichten mit jeder Wiederholung – durch Übertreibung, Auslassung oder bewusste Ausschmückung. Wahrheit erscheint dabei nicht als feste Größe, sondern als narrative Konstruktion.
Ein zentraler Ort meines Projekts ist die „Wand mit Erinnerungen“, an der sich individuelles und kollektives Gedächtnis überlagern. Historische Fotografien, Familienalben und ortsbezogene Bilder wurden von mir digital verändert und erweitert; Ich montierte mich selbst in diese Szenen ein und eignete mir fremde Erinnerungen an.
Besonders präsent sind Kriegserinnerungen, die als generationelles Trauma im kollektiven Gedächtnis fortwirken. Das Projekt fragt, wie sich Erinnerung formt, verzerrt und vererbt – und wo sich die Grenze zwischen gelebter Erfahrung, überlieferter Geschichte und Fiktion auflöst.














„Jägerlatein“
Ausgehend vom Begriff „Jägerlatein“ begreift das Projekt Erzählen als einen Prozess ständiger Verschiebung. Wie in der Literatur verändern sich Geschichten mit jeder Wiederholung – durch Übertreibung, Auslassung oder bewusste Ausschmückung. Wahrheit erscheint dabei nicht als feste Größe, sondern als narrative Konstruktion.
Ein zentraler Ort meines Projekts ist die „Wand mit Erinnerungen“, an der sich individuelles und kollektives Gedächtnis überlagern. Historische Fotografien, Familienalben und ortsbezogene Bilder wurden von mir digital verändert und erweitert; Ich montierte mich selbst in diese Szenen ein und eignete mir fremde Erinnerungen an.
Besonders präsent sind Kriegserinnerungen, die als generationelles Trauma im kollektiven Gedächtnis fortwirken. Das Projekt fragt, wie sich Erinnerung formt, verzerrt und vererbt – und wo sich die Grenze zwischen gelebter Erfahrung, überlieferter Geschichte und Fiktion auflöst.













