Atmen
Intervention im Einkaufszentrum, Centrumsgalerie Dresden, 2021
Atmen
Der heterotope Ort des Einkaufszentrums wird zum Erfahrungsort. Die Körper der Passanten bilden Räume im Raum, als Gruppe entsteht ein weiterer, der von umliegenden wahrgenommen und erfahren werden kann.
Die Lungen bewegen sich mit jeder Ein- und Ausatmung ein wenig vor und zurück, das Atmen wird zum Zentrum, in einem Moment der Atemlosigkeit...
Über den Atem sind wir ständig mit unserer Umwelt im Kontakt, innen und aussen kommunizieren miteinander, ohne das wir uns bewusst darum kümmern müssten. Die Performance legt den Fokus auf die Wahrnehmung subtiler Prozesse, die ständig im Hintergrund ablaufen. Wie weit können wir an einem öffentlichen Ort eine Konzentration, ein Bewusstsein schaffen, in dem wir den eigenen Innenraum mit dem Aussen verbinden? Teilnehmende, Zuschauende, Passant:innen sind eingeladen inne zu halten, und im besten Fall den eigenen Atemraum mit dem der Umgebung in Resonanz zu bringen.
„Atmen" war als bewusster Erfahrungsraum im Einkaufszentrum Dresdens konzipiert. Zwischen Performer und spontan Dazukommenden bildet der Atem eine lebendige Verbindung


